Cover: Die Hüter der Sieben Artefakte Band 2
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Erschienen: 07.12.2025
Band 2

Die Hüter der Sieben Artefakte

Worum geht es in Die Hüter der Sieben Artefakte, Band 2?

Die Gefährten setzen ihre Suche nach den sieben Artefakten fort und dringen nach Ingar vor[cite: 19]. Gleichzeitig zwingt eine Dürre die Kajirs zur Flucht nach Iseran, Prinz Sylvian erpresst den elfischen Heermeister Elroth, der Dunkle Wald stirbt und Astinhod steht weiter unter Belagerung. Xaroth nutzt bestehende Konflikte, um die Reiche Wetherids gegeneinander zu treiben.

Kurze Buch-FAQ

  • Kann man mit Band 2 beginnen? Nein. Band 2 setzt die Handlung aus Die Hüter der Sieben Artefakte, Band 1 unmittelbar fort.
  • Wie ist der Ton? Härter und politischer als Band 1. Die Artefaktsuche bleibt zentral, aber Verrat, Erpressung, Flucht und Belagerung bestimmen den Verlauf.
  • Ist Band 2 abgeschlossen? Nein. Band 2 ist ein offen endender Mittelband und führt direkt in die nächste Phase des Krieges.
  • Lesereihenfolge: Empfohlen wird zuerst Die Gabe der Elfen, danach Band 1 und Band 2 der Hüter-Reihe.

Die Suche nach den sieben Artefakten geht weiter. Doch während die Gefährten nach Ingar aufbrechen, zerfallen die Reiche hinter ihnen.

Nach den Ereignissen im Nordland ist der Kristall des Sehens gefunden, aber Xaroth ist nicht geschlagen. Meister Drobal erkennt, dass jedes weitere Artefakt schwerer zu erreichen sein wird. Die nächste Spur führt nach Ingar, in das Reich der Grauzwerge. Dort bereitet König Brumir Eisenfaust seine Krieger auf einen Krieg vor, der längst nicht mehr nur an den Grenzen Fallgars entschieden wird.

Gorathdin, Vrenli, Werlis, Aarl, Borlix und Thorgar müssen Ingar erreichen, ohne entdeckt zu werden. Was sie dort finden, zeigt ihnen, dass Xaroths Bündnisse schneller wachsen als ihre eigenen Möglichkeiten. Rüstkammern, Tunnel, verborgene Wege und alte zwergische Geheimnisse bestimmen den neuen Abschnitt ihrer Reise.

Zur selben Zeit brechen andere Teile Wetherids auseinander. Eine anhaltende Dürre zwingt die Kajirs, ihre Heimat DeShadin zu verlassen und Schutz in Iseran zu suchen. Aus einer Bitte um Aufnahme wird ein politischer Pakt, der das Machtgefüge des Südens verändert und den Krieg gegen Shanburia vorbereitet.

Im Glorreichen Tal wird Heermeister Elroth von Prinz Sylvian erpresst. Ein Ring, ein alter Schwur und unumkehrbarer Verrat aus der Vergangenheit zwingen ihn zu Entscheidungen, die das Vertrauen zwischen Elfen und Menschen zerstören können. Währenddessen stirbt der Dunkle Wald, die Druiden verlieren ihr heiliges Zentrum, und Astinhod steht weiter unter Druck.

Band 2 führt die Artefaktsuche tiefer in feindliches Gebiet und erweitert den Krieg auf mehrere Reiche. Die Gefährten können einzelne Spuren sichern, doch Xaroth gewinnt Zeit, Verbündete und Einfluss.


Die zentralen Handlungsstränge

  • Die Gefährten in Ingar: Gorathdin und seine Begleiter suchen nach Hinweisen auf das nächste Artefakt und geraten in ein Reich, das sich offen auf Krieg vorbereitet.
  • Die Kajirs in Iseran: DeShadin verdorrt. Die Kajirs müssen Aufnahme, Rechte und Waffen in einer fremden Stadt verhandeln.
  • Elroth und Sylvian: Der elfische Heermeister wird erpresst und in einen Verrat gedrängt, der das Glorreiche Tal politisch gefährdet.
  • Der Dunkle Wald: Die Druiden sehen ihr Heiligtum sterben und müssen entscheiden, wie weit sie gehen, um ihr Volk zu retten.
  • Astinhod: Die Belagerung und der Thronstreit schwächen das Zentrum der freien Reiche weiter.
  • Xaroths Einfluss: Der Dämon muss noch Gestalt annehmen, wirkt aber bereits durch Angst, Ehrgeiz, Schuld und alte Feindschaften.

Was Band 2 bestimmt

  • Fortsetzung ohne Neustart: Band 2 setzt direkt nach Band 1 an und führt die Artefaktsuche unmittelbar weiter.
  • Mehrere Reiche unter Druck: Ingar, Iseran, DeShadin, das Glorreiche Tal, der Dunkle Wald und Astinhod geraten gleichzeitig in Bewegung.
  • Politische Eskalation: Aufnahmeverhandlungen, Erpressung, Kriegsbündnisse, Belagerung und Verrat verändern die Lage stärker als einzelne Schlachten.
  • Feindliches Gebiet: Die Suche führt in Räume, in denen die Gefährten nicht als Helden auftreten können, sondern verdeckt handeln müssen.
  • Xaroth als strategische Bedrohung: Nicht nur Xaroths künftige Gestaltwerdung ist gefährlich; bereits sein Einfluss treibt Herrscher und Bündnisse zu folgenschweren Entscheidungen.
  • Ein harter Mittelband: Einzelne Erfolge können den gleichzeitigen Zerfall der freien Reiche nicht aufhalten.

Passende Vergleichsautoren und Reihen

Die Vergleiche beziehen sich auf die Mehrstrangstruktur, den Zerfall mehrerer Reiche, die erfahrene Gefährtengruppe, Verrat, Kriegsvorbereitung und die klare übernatürliche Hauptbedrohung. Sie behaupten keine identische Sprache, Figurenführung oder Weltordnung.

John Gwynne

The Faithful and the Fallen

Der stärkste Vergleich für Band 2: Mehrere Reiche geraten gleichzeitig unter militärischen und inneren Druck. Verrat verändert die Machtverhältnisse, einzelne Erfolge verhindern die strategische Niederlage nicht, und der moralische Hauptkonflikt bleibt klar. Gwynne konzentriert sich stärker auf Kriegerfamilien und Feldzüge; Wetherid auf eine ältere Gefährtengruppe, verschiedene Völker und die Artefaktsuche.

Tad Williams

Der letzte König von Osten Ard

Bekannte Helden verlieren zunehmend die Kontrolle über eine Welt, die sie nach einem früheren Sieg für gesichert hielten. Alte Gegner nutzen politische Spannungen, Familienkrisen und schwache Herrscher. Williams erzählt langsamer und stärker aus der Innenperspektive; Wetherid benennt Ziele und Gefahren direkter und führt die Gefährten parallel durch Ingar.

Richard Schwartz

Die Götterkriege

Eine bewährte Gefährtengruppe bleibt der persönliche Kern, während sich der Konflikt auf mehrere Reiche, Bündnisse und übernatürliche Mächte ausweitet. Reisen in feindliche Gebiete, politische Entscheidungen und die Suche nach wirksamen Mitteln gegen den Gegner greifen ineinander. Schwartz ist stärker von Havalds voice geprägt; Wetherid verteilt die Handlung breiter auf Herrscher, Völker und Gegenspieler.

Raymond E. Feist

Die Schlangenkrieg-Saga

Nach früheren Siegen beginnt ein neuer Krieg an mehreren Schauplätzen. Infiltration, Truppenaufbau, Bündnisse und politische Vorbereitung tragen denselben Konflikt. Der Vergleich passt besonders zu Borlix’ Erkundung Ingars und zur gleichzeitigen Schwächung der freien Reiche. Feist gibt Handel, Spionage und Feldzügen mehr Raum; Wetherid bindet den Krieg enger an Völker, Dämoneneinfluss und Artefakte.

James Barclay

Die Chroniken des Raben

Eine kampferprobte Gruppe steht unter hohem Zeitdruck, während Magie und Krieg immer größere Gebiete erfassen. Verluste sind dauerhaft, und die Figuren können nicht jedes Ziel gleichzeitig retten. Barclay erzählt härter, schneller und stärker aus der Sicht professioneller Söldner; Wetherid verbindet die Gefährtenhandlung mit Räten, Herrschern und eigenständigen Völkerkonflikten.

Markus Heitz

Die Zwerge / Die Legenden der Albae

Dieser Vergleich gilt gezielt für Ingar, die Grauzwerge, unterirdische Anlagen, militärische Aufrüstung und die direkte Darstellung dunkler Völker. Heitz konzentriert seine Reihen stärker auf einzelne Spezies und zentrale Helden. Wetherid führt diese Elemente als einen von mehreren gleichwertigen Handlungssträngen innerhalb eines größeren Völkerkrieges.

Offizieller Soundtrack

Vom Album Northland

Leserstimmen

"Band 2 vertieft die politischen Konflikte und erweitert die Welt mit klar unterscheidbaren Völkern und Regionen. Die Entscheidungen einzelner Figuren sind nachvollziehbar, und der Erzählstil hält den Überblick über die Zusammenhänge. Insgesamt ein starker Ausbau des Stoffes mit kleineren Längen."

— Atemis

"Band 2 zieht das Tempo aus dem ersten Teil weiter und setzt stärker auf Bedrohung, Kriegsvorbereitung und den Aufstieg der dunklen Allianz. Die Darstellung ist detailreich, die Figuren wirken markant. Für Leser klassischer High Fantasy ist das ein konsequenter Folgeband."

— Herbi-G

"Der zweite Band setzt später ein, fängt den Einstieg aber mit einer Zusammenfassung ab und führt dann schnell in neue Konflikte. Die Welt wird größer, neue Orte und Völker kommen hinzu, ohne dass die Struktur unübersichtlich wird. Der Schluss bleibt offen und verlangt nach der Fortsetzung."

— RS1971

Für wen ist Band 2 geeignet?

  • Für Leser fortlaufender Epic Fantasy: Band 2 setzt alle zentralen Konflikte aus dem ersten Band unmittelbar fort.
  • Für Leser mehrerer Perspektiven: Gefährten, Herrscher, Elfen, Kajirs, Druiden und Antagonisten tragen eigenständige Handlungsstränge.
  • Für Leser politischer Fantasy: Belagerung, Erpressung, Flucht, Bündnisse und Machtkämpfe verändern die militärische Lage.
  • Für Leser klassischer Fantasyvölker: Zwerge, Elfen, Orks, Oger, Untote und Menschen handeln nach eigenen Interessen und Traditionen.
  • Für Leser harter Konsequenzen: Entscheidungen schützen einzelne Figuren, gefährden aber zugleich Reiche und die Artefaktsuche.

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