Tad Williams
Der stärkste Vergleich für die Fortsetzungsstruktur: Jahrzehnte nach einem früheren Sieg kehren bekannte Helden in veränderten Rollen zurück. Wetherid erzählt direkter und bindet den neuen Konflikt an eine konkrete Artefaktsuche.
Verfügbar als eBook, Taschenbuch und Gebundene Ausgabe
Fünfundzwanzig Jahre nach Erwights Niederlage beschwört der Ork-Schamane Gorzod Grauschwinge den Dämon Xaroth. Meister Drobal findet Hinweise auf sieben Artefakte, die den Dämon aufhalten können.
Während Gorathdin, Vrenli, Werlis, Aarl und Borlix im Nordland nach dem Kristall des Sehens suchen, lösen Morde am Hof von Astinhod einen Machtkampf und eine Belagerung aus.
Gorzod Grauschwinge ruft Xaroth aus der Seelenwelt. Der Dämon verlangt als erstes Opfer Königin Lythinda von Astinhod.
Rund fünfundzwanzig Jahre nach dem Sieg über Erwight von Entorbis leben die früheren Gefährten in einem scheinbar befriedeten Wetherid. In Raga Gur beendet der Ork-Schamane Gorzod Grauschwinge diesen Frieden. Er beschwört Xaroth, den Verbrenner der Welten, und verpflichtet sich, dem Dämon Seelen zuzuführen.
Auf Horunguth erkennt Meister Drobal die neue Gefahr. Alte Schriften nennen sieben Artefakte, die einst gegen Mächte aus der Seelenwelt geschaffen wurden. Die erste Spur führt zum Kristall des Sehens im Nordland. Gorathdin, Vrenli, Werlis, Aarl und Borlix brechen auf, ohne zu wissen, dass sich in Astinhod bereits ein Anschlag gegen Königin Lythinda und Heerführer Arkondir vorbereitet.
Im Nordland schließt sich ihnen der Nordlandwächter Thorgar an. Die Suche führt über Grandok, den See Ymirgard, die verlassene Schildwall und Thronheim. Eisrochen, Schneegoblins, ein Frostgolem, der Geist des Høvding Grengor und die Kriegspläne der Frostelfen zwingen die Gefährten, ihre Route und ihre Bündnisse immer wieder neu zu bestimmen.
Gleichzeitig zerfällt die politische Ordnung Astinhods. Nach den Morden am Hof streiten die Mitglieder des Regentschaftsrates um die Thronwacht. Großherzog Aldion mobilisiert sein Heer, Lady Merdiva manipuliert Stimmen und Beweise, und Meister Drobal muss entscheiden, wie lange er die Hauptstadt verteidigen kann, ohne die Suche nach den Artefakten aufzugeben.
Der Band führt die Expedition in den Norden und den Machtkampf um Astinhod als zwei gleichwertige, parallele Konflikte. Jeder Fortschritt der Gefährten steht neben einem weiteren Verlust politischer Kontrolle in ihrer Heimat.
Die Vergleiche beziehen sich auf Zyklusaufbau, Rückkehr früherer Helden, Artefaktsuche, politische Parallelhandlung und den Übergang zu einem Krieg mehrerer Reiche.
Der stärkste Vergleich für die Fortsetzungsstruktur: Jahrzehnte nach einem früheren Sieg kehren bekannte Helden in veränderten Rollen zurück. Wetherid erzählt direkter und bindet den neuen Konflikt an eine konkrete Artefaktsuche.
Eine erwachsene Gefährtengruppe reist durch unterschiedliche Herrschaftsgebiete, sucht Wissen und Mittel gegen eine übergeordnete Macht. Wetherid stellt stärker die Rückkehr derselben Helden und die parallele Krise ihrer Heimat in den Mittelpunkt.
Mehrere Reiche, Verrat, militärische Mobilisierung und eine klare übernatürliche Bedrohung entwickeln sich gleichzeitig. Gwynne konzentriert sich stärker auf Kriegerfamilien; Wetherid auf ältere Gefährten und sieben Artefakte.
Ein Dämon bedroht mehrere Völker, während Gefährten und Magier nach den Mitteln suchen, ihn aufzuhalten. Salvatore arbeitet Kampftechnik stärker heraus; Wetherid gibt Riten, Thronfolge und regionaler Politik mehr Raum.
Nach früheren Siegen entsteht ein neuer Krieg, der alte und neue Akteure an mehreren Schauplätzen bindet. Wetherid beginnt diesen Zyklus stärker als Expedition und lässt den Zusammenbruch Astinhods parallel dazu wachsen.
Der Vergleich betrifft die Rückkehr in eine bekannte Welt nach einem früheren Sieg. Wetherid hält die ursprüngliche Gefährtengruppe enger zusammen und macht die Suche nach sieben Artefakten zum tragenden Handlungsweg.
Vom Album Northland
Ein Blick in den Abgrund
"Die Chroniken von Wetherid II eröffnen eine klassische High-Fantasy-Reise mit klarer Struktur und epischem Anspruch. Die Serie wirkt geplant, geschlossen und auf langfristige Entwicklung ausgelegt. Ein starker Auftakt für Leser epischer Fantasy."
"Der Roman folgt bewusst den Regeln klassischer Fantasy: eine Gruppe Gefährten, eine klare Aufgabe und eine detailliert ausgearbeitete Welt. Stil und Atmosphäre erinnern an ältere Fantasy-Epen. Insgesamt ein solides, ruhiges Fantasy-Abenteuer."
"Die Suche nach den sieben Artefakten überzeugt durch eine ausgearbeitete Welt und Figuren mit eigenen Motiven. Besonders die politischen und moralischen Aspekte verleihen der Handlung Tiefe."
Ein direkter Einstieg ist möglich, weil Band 1 einen neuen Konflikt rund 25 Jahre später eröffnet. Die Gabe der Elfen wird dennoch empfohlen, da die Gefährten, das Buch von Wetherid und der frühere Krieg dort eingeführt werden.
Gorzod Grauschwinge beschwört den Dämon Xaroth. Meister Drobal findet Hinweise auf sieben Artefakte, die ihn aufhalten können. Gorathdin und seine Gefährten reisen ins Nordland, während die Ermordung der Königin in Astinhod einen Machtkampf und eine Belagerung auslöst.
Zyklus II führt die bekannten Gefährten rund 25 Jahre später zurück. Die Artefaktsuche wird von Beginn an parallel mit Thronstreit, Verrat, Bürgerkrieg und den Bündnissen Fallgars erzählt. Der heroische Kern und die klare Bedrohung bleiben erhalten.
Die stärksten Bezüge bestehen zu Tad Williams' Der letzte König von Osten Ard, Richard Schwartz' Askir und Die Götterkriege, John Gwynnes The Faithful and the Fallen, R. A. Salvatores DemonWars Saga, Raymond E. Feists Schlangenkrieg-Saga und Dragonlance: Der Krieg der Seelen von Margaret Weis und Tracy Hickman.