Wiki Hub / Charaktere / Werlis
"Ich mag ein Taugenichts sein, wenn die Sonne friedlich über Abketh steht, aber wenn der Schatten fällt, bin ich der Einzige, der noch weiß, wie man überlebt."

Vom Dorfschlingel zum Gefährten

Werlis Johnmar ist der beste Freund von Vrenli aus dem beschaulichen Dorf Abketh. In seiner Heimat genießt er den zweifelhaften Ruf eines "Taugenichts", da er von seinem Erbe lebt und jede Form harter körperlicher Arbeit meidet. Doch hinter dieser fassadenhaften Faulheit verbirgt sich ein loyaler, mutiger und zuweilen impulsiver Freund, der über einen messerscharfen Überlebensinstinkt verfügt. Innerhalb der Gruppe übernimmt er die wichtige Rolle des Hüters der Vorräte.

Mut und Realismus

Obwohl Werlis der Reise anfangs mit großer Skepsis begegnet, weicht er seinem Freund Vrenli nicht von der Seite. Er erweist sich als fähiger und listiger Kämpfer, was er besonders im blutigen Konflikt gegen die Grauzwerge unter Beweis stellt. Werlis ist die Stimme des Realismus in der Gruppe; er scheut sich nicht, seine Meinung direkt zu äußern, und spürt die Härte und Entbehrungen des Weges deutlicher als die idealistischeren Gefährten.

Ein schwerer Schlag

Sein Schicksal erfährt in den Tiefen des Südens eine tragische Wendung. [SPOILER] In der dunklen Unterwassergrotte von Irkaar wird er von einem monströsen Moogher angegriffen und verliert dabei seinen rechten Unterarm. Trotz dieser verheerenden Verletzung bricht sein Geist nicht. Er beschließt, bei den Barbaren (unter der Anleitung von Gerold) zu bleiben, um zu lernen, wie man mit der linken Hand kämpft und überlebt.

Gefangenschaft

[SPOILER] Der Weg der Gefährten führt Werlis schließlich in das tückische Nebelmoor. Dort endet seine Freiheit vorerst, als er gemeinsam mit seinen Freunden von den übermächtigen Nebelelfen überwältigt und gefangen genommen wird.